Autonomie fürs Internet [ Juli 21st, 2010 ] Posted in » News

Die Piratenpartei will das Internet als einen autonomen Bereich der Gesellschaft verankern.

Die «Piraten» kritisierten die im Juni vorgestellten 14 Thesen des Bundesinnenministeriums zur Netzpolitik. Bundesinnenminister Thomas de Maizière vertrete eine politische Klasse, die «sich in der Komplexität einer Informationsgesellschaft nicht wohl fühlt und das Rad am liebsten zurückdrehen würde», sagte der Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland, Christopher Lauer.

«Das Netz spiegelt die reale Welt, doch es ist von anderer Natur», lautet die vierte These der «Piraten». «Gesetze der realen Welt dürfen nicht einfach auf das Netz angewendet werden.» Der Staat dürfe nicht zerstörerisch einwirken, sagte Lauer.

Recht interessante Fragen und Antworten an und von J?rg Tauss, der bekanntlich die Partei gewechselt hat und zur Piratenpartei ?bergetreten ist : J?rg Taus Interview

Unter anderem geht er darauf? ein was denn unsere Volksvertreter so ?ber das Internet wissen (oder besser: nicht wissen):

Kein (SPD-) MdB kaeme z.B. auf die Idee, zum Gespraech auf einen Bauernhof zu fahren, ohne sich vorher etwas ueber die Milchquote oder dergl. anzulesen oder wenigstens aufschreiben zu lassen. Unter “Internet” koennen sich aber eben viele immer noch weniger vorstellen als unter einer Kuh …

Was nat?rlich nicht wirklich verwundert bekommt man doch allgemein den Eindruck das unsere Volksvertreter eher andere Sorgen haben als wirklich fachlich argumentieren zu k?nnen (siehe Afghanistan und etliche andere Beispiele) und damit besch?ftigt sind sich ihren Posten bei der n?chsten Wahl zu sichern. Und da wird halt lieber plakativ und falsch, aber gem?nzt auf Wahlerfolg, propagiert. Im Prinzip ist auch der Begriff “Volksvertreter” falsch, “Sichselbstvertreter-und-seine-Sch?flein-ins-Trockene-Bringer” trifft es wie eh und je besser.

Juni 25th, 2009 | 1 Comment

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